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Klongwandern… und nicht nur das!

Ein Fixpunkt
im Drehscheibe-Kalender ist das Klongwandern im tropischen Winter,
zu dem sich 2007 am 06. Februar 23 Damen am Klong trafen,
Ramkhamheng Road, Soi 184, für die Damen aus der Stadt jwd (=
berlinerisch für jaanz weit draussen).

Bettina und
Lisa hatten eine neue Route für uns ausgearbeitet und so gegen 09.30
h machte sich die Gruppen bei mildem Sonnenschein auf den Weg. Viel
gab’s wieder zu sehen und staunen entlang des Weges, viele ‚Sawadee
Khas’ wurden ausgetauscht. Heute waren wir mal die ‚Exoten’. Ein
junger Mann rannte sogar nach seiner Kamera um den Anblick von 23
Farang-Damen im Gänsemarsch zu fotografieren.
Nach ca. einer Stunde
kamen wir am ‚Thalaat Minburi’ an, wo herrlich Frisches wie Fische,
Frösche, Fleisch und Geflügel, vielerlei Gemüse, Kräuter, Gewürze,
diverse Pasten und Gerätschaften für den täglichen Gebrauch
feilgeboten wurden – ganz ohne Designerlabel. Viel frisches Obst und
Gemüse wurde gekauft, Kerstin erstand ein kleines Reisehackbrett –
am roten Plastikgriff zu erkennen - und Antje präsentierte stolz den
Karton mit dem Topfset für gesundes Dämpfen.

Nach dem Rundgang nebst
Einkäufen ging’s weiter zur nächsten Station, nämlich zu den Booten,
mit welchen ein Teil der Gruppe auf dem Klong wieder zurückfuhr, die
anderen sorgten als fröhliche Passagiere im Stadtbus für vergnügte
Verwunderung. Treffpunkt war um 12.00 h die ‚Chiang Mai Station’,
ein hübsches Restaurant direkt am Klong mit vorwiegend Gerichten aus
Nordthailand. Hier hatte Lisa für uns ‚Khao Soi’ bestellt, eine
köstliche Nudelsuppe. Die Stimmung war gut und zu weiteren
Abenteuern bereit beschlossen die Freundinnen aus der Stadt, die
Rückreise nicht per ‚normalem’, nein, heute mit dem Wassertaxi,
anzutreten. Das vollbesetzte Boot brauste dahin, die Insider
wussten, bei welchem Tempo man besser den Spritzschutz hochzieht.

Schöne Wohnhäuser, Gärten, Wats und moderne Bürohochhäuser boten
eine abwechslungsreiche Kulisse - zusammen mit den flotten Jungs,
die bei voller Fahrt locker auf dem Bootrand balancierend das
Fahrgeld kassierten. ‚Nana Nua’ war unsere Station. Ok, der Ausstieg
war nicht unsere graziöseste Übung, aber zackzack war die Devise und
mit vereinten Kräften hatten wir wieder festen Beton unter den
Füssen, die uns dann – leicht erschöpft aber glücklich – zum
nächsten Strassen-Taxi und Skytrain trugen.
Herzlichen Dank, liebe Bettina, liebe Lisa, für diesen schönen Tag.
08.02.2007 /
AF
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