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Eine
erlebnisreiche Radltour...

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erwartete die 12
Damen, die sich am 13.02.2007 zur Fahrradtour rund um den Damnoen
Nam Saduak Floating Market trafen. Mit 2 Minibussen ging’s los,
schon morgens um 08.00 jeweils ab Asok und Minburi. Schon die
Anfahrt war sehenswert, die Rama VIII-Bridge im Morgendunst, vorbei
an den Salz- und Shrimp-Farmen. Gegen 10.00 h trafen wir uns alle am
Floating Market. Tourismus in vollem Gange. Nix Neues für uns
erprobten Bangkokians, doch nach dem Motto‚ muss man alles mal
gesehen haben’ schlenderten wir durchs bunte Treiben, bis es mit 2 Longtailboats weiter ging. Und das war toll! Erst durch schmale
Klongs, gesäumt von blumengeschmückten Holzhäusern, dann öffnete
sich der Kanal und wir brausten hinaus auf den fast schon seeartigen
Mae Klong River. Vielerlei Vögel gab’s zu sehen, auch Warane. Die
abwechslungsreiche Bootstour führte uns dann wieder durch kleinere,
unbewohne Seitenarme mit Plantagen, Wälder in frischem Grün bevor’s
dann wieder lebhafter wurde. Leben am Klong: Gemüse putzen, Wäsche
waschen, Kinder baden. Und es war still – außer dem Bootslärm
natürlich – keine blärrenden Radios, keine Autos.
Nach rund 40
Minuten Idylle war es soweit: Die Fahrräder standen bereit und nach
kurzem Einstellen und Helm drapieren ging’s los. Vor dem Mittagessen
wollten 20 der 30 km geschafft sein. Entlang ging’s komfortabel
asphaltierten Wegen und ruhigen Strassen, nein kein
Auf-dem-engen-Klongsteg-Gewackel, durch Kokos- und Aloe
Vera-Plantagen, vorbei an stattlichen Pomelo-Bäumen und
Bananenstauden, bis zum Wat Amphawan Chetiyaram, mit lebensgroßen
Gipsfiguren von Thai-Boxern. Was für ein Anblick! Natürlich wollten
wir uns eine Fotosession mit diesen starken Herren nicht entgegen
lassen. Wahrscheinlich wie bei uns der Christopherus für Autofahrer
ist dies der Wat für Thai-Boxer. Alle 38 Box- oder Kampfiguren sind
dargestellt. Damit uns nicht zu heiß wurde, waren gekühlte Ananas-
und Melonensnacks vorbereitet. Nach weiteren ca. 6 km stoppten wir
am Wat Bang Kae Noi, der mit wunderbaren Teakholzschnitzereien
beeindruckte, die Szenen aus dem Leben Buddhas darstellten. Unser
letzter Tempel des Weges war Wat Bang Kung, mit einem herrlichen
über und über mit Goldplättchen geschmückten Buddha, der im Stamm
eines riesigen Banyan-Trees thronte. Zugegeben, erst wollten wir ja
nicht ‚Hunger, Durst, not a Wat again...’ doch die Schönheit und
Stimmung dieses Ortes lies uns verweilen - und dann war ja noch der
Fotoshoot mit dem Pappkrieger... ja mei...um so flotter radelten wir
dann weiter. Die ersten Popöchen taten schon weh, aber es half nix,
wer was essen wollte, musste in die Pedale treten (nein, NIX mit im
Van fahren...). Kurz vor 14.00 h kamen wir im Restaurant am Fluss
an, wo schon ein lecker Lunch auf uns wartete, was auch mit
herzhaftem Appetit verspeist wurde. Nachdem wir gestärkt waren und
die Beinchen entspannt, machten wir uns wieder auf die Piste. Die
letzten 10 km zurück zum Floating Market schafften wir locker in 40
Minuten, wo dann auch schon die Vans zur Rückfahrt auf uns warteten.


Die Damen waren
begeistert und ob nun die eine oder andere Frisur nicht mehr so
saß, die Sandalen sandig, die Muskeln katerich, mai pen rai, es war
ein herrlicher Tag, mit einer tollen Kombination von gemeinsam Neues
erleben und Radfahren in herrlicher Natur. Eine Prise Kultur war
auch mit dabei und natürlich viel Spaß und Plausch mit den
Freundinnen, was will frau mehr?
Schön war’s
wieder, ein runder Drehscheibe-Ausflug!
(Radlinfos unter:
www.bangkokbikerides.com)
15.02.2007 / AF
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