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Wandern am Klong
Traumhaftes
Wetter begleitete uns auf unserem Spaziergang am 02.12.2008 durch
die Kanal-Landschaft Bangkoks. Obwohl nicht weit von der 6-spurigen
Hauptverkehrsstraße entfernt, fanden wir uns in einer völlig anderen
Welt wieder.

Die schmalen
Stege erlauben kein rasantes Tempo, Überholen geht schon gar nicht.
14 Damen trippelten deshalb gemütlich eine Stunde lang vorbei an
Blechhütten, windschiefen Holzhäusern, Frauen beim Wäsche waschen,
Kindern beim Baden.
Dass direkt
von den Toren der Großstadt der Wasserweg noch eine große Rolle
spielt fanden wir bestätigt durch unzählige Fischer mit ihren großen
Netzen, schmale Holzboote mit röhrenden Motoren beim Transport
diverser Güter oder die alte Frau im Boot, die das Gemüse für ihr
Geschäft oder den Markt aus dem Wasser sammelt.
Bei der
Gestaltung des schwimmenden Untersatzes sind der Fantasie keine
Grenzen gesetzt…

Manch ein
Bewohner bestaunte uns nicht minder neugierig als wir unsere Blicke
durch zahlreiche offene Türen und Fenster schweifen ließen.
Überwiegend blickten wir in fröhliche, lachende Gesichter, rege
wurden die „sawat dii khas“ und „sabai diis“ ausgetauscht oder sogar
Hände geschüttelt. Wann, bitte schön, trifft man hier schon mal auf
14 weibliche farangs beim Spaziergang?

uch der
moslemische Markt in Minburi war wieder ein Erlebnis. Hier gibt es
wirklich alles: vom Küchenmesser über Einkaufstaschen bis hin zu
mehr oder weniger lebendigen Fröschen.
Ganz so
spektakulär waren unsere Einkäufe dann glücklicherweise nicht und
dank der Tipps von lang erprobten Bangkok-Kennern unter uns konnten
auch neue Leckereien probiert und gekauft werden.

Per Speedboat
ging‘s in rasanter Fahrt zurück zum Ausgangspunkt, was das ein oder
andere Stadtkind unter uns zu schrillen Ausrufen veranlasste (gell,
Dörthe?).

Im Restaurant
„Chiang Mai Station“ – ebenfalls idyllisch am Klong gelegen –
widmeten wir uns dem „Khao Soi“ und anderen Leckereien und ließen
die vielen Eindrücke nochmal Revue passieren.

07.12.2008 /
ME |