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Thaka Schwimmender Markt
In aller Frühe
geht es für die Drehscheibe Damen mit dem Minivan in Richtung Samut
Sonkram. Unser erstes Ziel: Thaka, ein kleiner schwimmender Markt
der vom Massentourismus verschont gebleiben ist. Die ältere
Generation – vornehmlich Frauen – verkaufen hier Lebensmittel
untereinander und an die wenigen Gäste bzw. Kunden.
Die eine oder andere Garküche liefert einen Snack gegen den
morgentlichen Hunger.
Nachdem alle mit frischen Obst – zur Zeit ist Mangosaison und es
gibt die Früchte in den verschiedensten Sorten – und Gemüse versorgt
sind, geht unsere Reise weiter.

Unser nächster
Halt ist Wat Bang Kung, ein kleiner Tempel nahe Amphawa, welcher von
den Wurzeln eines 400 Jahre alten Banyan Trees komplett
“verschlungen” wurde. Neben der
Kapelle ist dieser Platz bedeutend, weil sich hier das Lager des
Königs Taksin während eines Angriffs durch die birmanische Armee im
Jahre 1768 befand. Viele Figuren von Kämpfern stehen dort und
erinnern daran.

Nach dem
Besuch des Tempels fahren wir zu einer kleinen Fabrik, wo wir die
traditionelle Herstellung von Palmzucker beobachten dürfen.
Palmzucker
wird aus den Blütenständen der Palme gewonnen.
Die Spitze der
Knospe wird aufgeschlitzt und der Saft über Nacht mit einfachen
Behälten aufgefangen. Da der Palmsaft sehr schnell zu gären beginnt,
werden kleine Holzstückchen in den Behälter getan, um diesen Vorgang
etwas herauszuzögern.Da Palmzucker nur aus ungegorenem Palmsaft
herstellt werden kann, wird mit der Verarbeitung des Palmsaftes
möglichst schnell begonnen. Zuerst wird der Saft durch ein Sieb
gegossen in große Wokschalen gegossen uns bei hoher Hitze
eingekocht. Danach wird er geschlagen, bis er eindickt und vom
flüssigen in den kristallinen Zustand übergeht. Anschließend wird
die Masse mit Löffeln vorsichtig portioniert und in kleine Förmchen
zum auskühlen gegeben – auch Mawinee legte hier Hand an.
Das fertige
Produkt können wir dann direkt an Ort und Stelle erwerben.

Das
anschließende Mittagessen nehmen wir im Baan Amphawa (www.baanamphawa.com)
– einem idyllischen Resort direkt am Mae Klong Fluss – zu uns. Die
Auswahl an verschiedenen Thai-Gerichten ist hervorragend und vor
allem reichlich! Man erinnert sich wohl an den letzten Besuch der
Drehscheibe Damen und meint es nur zu gut mit uns.

Im ehemaligen
Handelszentrum Amphawa machen wir vor der Rückfahrt nach Bangkok
noch einen kleinen Spaziergang.
Hier gibt es viele Geschäfte in sehr schönen, gepflegten
Holzhäusern, die zumeist nur am Wochenende geöffnet haben. Im
Thanicha Resort, einem über 100 Jahre alten Haus, gibt es noch einen
Kaffee zum Abschluss eines gelungenen Ausflugs.
09.03.2010 /
Stefanie Bongartz
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