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Make Up Workshop

Kleider machen Leute? Diese Redewendung können wir seit heute widerlegen!
Das
Make-Up ist nämlich das „A“ und „O“ des perfekten Outfits!
Das
sagten sich immerhin 18 Drehscheibe-Damen, die heute zum Central Chidlom
strömten, wild entschlossen sich von den Laura-Mercier-Make-Up-Artists
in die Geheimnisse des „natural look“ einweisen zu lassen.
Ein
wenig hatte ich schon geahnt, was da auf uns zukommen würde. Nur anhand
der Tatsache, dass wir hier im Service-Paradies weilen wo „Madame“
jegliche Art von Arbeit abgenommen wird, ließ mich bis zuletzt hoffen…
Aber: ein Workshop-Raum mit 18 identisch vorbereiteten Arbeitsplätzen
erwartete uns – wir mussten tatsächlich selbst Hand anlegen!

Lustiger war es auf jeden Fall, denn noch bevor überhaupt ein
Pinselstrich getan wurde, bogen sich schon die ersten Teilnehmerinnen
vor Lachen.
Vor
der „Klasse“ saß tatsächlich ein Model, an dem die adretten (und
übrigens perfekt geschminkten) Laura-Mercier-Mitarbeiter jeden Schritt
vorab erklärten und demonstrierten. Also, natürlich muss erst mal
gereinigt werden, dann kommt Feuchtigkeit auf die zarte Haut, irgendwann
war der Concealer an der Reihe und Foundation gab es auch.

Wie
es sich für eine namhafte Kosmetik-Firma gehört, gibt es von jedem
Produkt verschiedene Varianten, die auf die unterschiedlichen Hauttypen
abgestimmt sind. Wenn es um Farbe geht (Foundation, Rouge, Lidschatten,
etc.) ist die Palette schier grenzenlos. Was war doch gleich der
Unterschied der beiden Augencremes? Die erste enthält
feuchtigkeitsspendendes Meersalz und die zweite…? Aaahhhh – ant-i a-ging!

Wer
die Wahl hat, hat die Qual. Beim Rouge konnten wir uns da noch leicht
aus der Affäre ziehen. Einfach einmal den Pinsel über alle Farbtöne
drüber ziehen und man hat die perfekte Mischung. Schwieriger fiel uns
die Wahl der Augenbrauenfarbe. Identisch mit der Haarfarbe? Das könnte
zu einem Problem werden…
Und
die fleißigen Helfer in Schwarz waren immer zur Stelle, um zu prüfen, zu
korrigieren und zu tupfen – ja, ja, nicht etwa wild mit den Pinseln rum
reiben, sondern immer schön „tap tap“.

Was?
Schon halb eins? Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Am Ende waren
ausnahmslos alle Damen mit dem Ergebnis zufrieden und mit Komplimenten
wurde nicht gegeizt.
Ach ja, kleiner Tipp am Rande:
wasserfest soll es wohl sein, das Make-Up von Laura Mercier. Aber den
Fußmarsch über die Sukhumvit hätte ich vielleicht auf einen anderen Tag
verschieben sollen.
Egal, auch ich habe einen
Einkaufsgutschein geschenkt bekommen und wie es „do-it-yourself“ geht
weiß ich ja jetzt.
24.08.2010 / ME
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